Album
The Journey On
Der Soloweg des Songwriters und Gitarristen Jodl Gazvoda.
Das Album The journey on stellt eine neue Entwicklungsstufe von Valhala dar, wie wir
sie bisher kannten. Zuvor war Valhalas Musik der klangliche und musikalische Ausdruck
von vier, manchmal fünf „Zwergen“, nun aber ist sie in ihrer vollkommenen Weiterentwicklung
zum Soloweg eines Einzelnen geworden – des Leiters von Valhala, Hauptkomponisten und
außergewöhnlichen Gitarristen Jodl Gazvoda. An einem bestimmten Punkt in der Geschichte von Valhala erkannten ihre
Mitglieder, dass sie als Gruppe alles getan hatten, was sie konnten, und jeder von
ihnen wählte seinen eigenen Weg. Doch Jodl Gazvoda entschied sich für den Weg, auf den ihn
Valhala geführt hatte, und diesem Weg bleibt er treu; seiner Musik
und sich selbst bleibt er treu, und man kann sagen, dass er selbst noch immer Valhala IST – so wie er
es immer war.
Sein Soloprojekt stellt einen großen Schritt nach vorne und nach oben dar.
Die Musik hat sich mit ihm entwickelt und ist mit ihm gewachsen – oder er mit ihr – und ist noch
reiner, subtiler und reicher geworden; mehr noch, er hat ihr eine völlig neue
Dimension verliehen. The Journey on ist nicht mehr nur ein Instrumentalalbum. Natürlich
bleibt seine instrumentale Seite außergewöhnlich, kraftvoll und immer wieder überraschend,
manchmal wie ein tiefer emotionaler Strom, in dem sich die Farben von Leidenschaft,
Träumen und Wünschen abwechseln, manchmal aber auch voller dunkler Sterne und Fragen, auf die
jeder Mensch seine eigene Antwort finden muss.
Das gesamte Projekt ist ausschließlich sein Werk: Er ist
der einzige Musiker und erreicht durch seine außergewöhnliche Beherrschung verschiedener Saiteninstrumente
einen vollkommenen Klang – zugleich ist er auch der Komponist aller Stücke. Mit drei Ausnahmen. Auf
seinem Soloalbum finden wir drei Stücke, die uns bereits bekannt sind. Es handelt sich um
Something und Here comes the sun von George Harrison sowie May you never
von John Martyn. Und wie bereits erwähnt, entwickelt Jodl Gazvoda
die instrumentale Darbietung weiter: Zum ersten Mal in seiner langen musikalischen Karriere
verleiht der erste Krieger Valhalas seinem musikalischen Ausdruck auch durch seine Stimme Farbe und Form. Drei
bekannte und ihm besonders liebe Stücke interpretiert er auf seine eigene Art, so wie er
sie empfindet, und in seiner Stimme ist auch sein Glaube an das zu hören, was er
singt. Doch damit nicht genug! In zwei eigenen Stücken präsentiert er nicht nur seine Musik,
sondern auch seine Stimme und seine Worte, denn die Texte stammen zu einem großen
Teil von ihm selbst beziehungsweise entstanden nach seinen Vorgaben. Die Stücke The Story
und Tired warrior zeigen vielleicht stärker als alle anderen sein inneres Porträt
und den Weg, den er gegangen ist; das gesamte Album wiederum ist eine wahre Kristallisation
seiner musikalischen Erfahrungen und der Wege, die er Jahr für Jahr beschritten hat – und
eines steht fest: Dies ist sein langer und erfolgreicher Weg nach vorne – the
journey on!
Studio home-production J-N, 2007-08
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